{{ "Return to" | translate }} WIDDERAUKTIONEN.COM/
Conditions of Sale - {{ viewVars.auctionTitle }}
{{'General Conditions of Sale' | translate }}

Geschäftsordnung 

Fassung Oktober 2023

For english version scroll below.

1. Berechtigung 
(1) Die Kunsthandel Widder GmbH (im Folgenden kurz „Auktionshaus“ genannt) führt unter dem Namen Widder Auktionen nach den Bestimmungen dieser Geschäftsordnung öffentliche Auktionen als Kommissionsgeschäfte durch und übernimmt Aufträge zum Verkauf durch Versteigerung nach Maßgabe dieser Geschäftsbedingungen. Die gesetzlichen Bestimmungen gelten nur subsidiär. Zwingende gesetzliche Vorschriften, wie das Konsumentenschutzgesetz, bleiben unberührt. Entgegenstehende Geschäftsbedingungen der VertragspartnerInnen des Auktionshauses sind nicht Vertragsgrundlage und unwirksam.
(2) Die Versteigerung kann im eigenen Namen, kommissionsweise oder vermittlungsweise in- oder außerhalb der Geschäftsräumlichkeiten, im Internet oder mit Hilfe jedes sonstigen Vertriebsmediums erfolgen.

2. Annahme und Ablehnung von Objekten, Punzierung 
(1) Zur Auktion gelangen bewegliche Objekte aller Art, insbesondere Kunstwerke und Antiquitäten mit Ausnahme der in Punkt 2 Absatz 2 angeführten Objekte.
(2) Das Auktionshaus übernimmt keine Gegenstände, die den Verdacht erwecken, dass diese rechtswidrig in den Besitz des Einbringers/der Einbringerin gelangt sind, veruntreut oder illegal eingeführt wurden.
(3) Die Annahme von Objekten zur Auktion kann, auch ohne Begründung, abgelehnt werden.
(4) Das Auktionshaus behält sich das Recht vor, bereits übernommene Gegenstände jederzeit, ohne Angabe von Gründen, von der Auktion zurückzuziehen.
(5) Bei Objekten, die aus dem Ausland übernommen werden, darf das Auktionshaus einen Nachweis der Verzollung und eine Ausfuhrgenehmigung verlangen.
(6) Der Einbringer/Die Einbringerin darf um Ausweisleistung ersucht werden.
(7) Objekte, die den gesetzlichen Punzierungsvorschriften nicht entsprechen, werden unter Vorbehalt angenommen, dass der Einbringer/die Einbringerin Gefahr und Kosten der Punzierung trägt.
(8) Die Entscheidung, ob Edelmetallgegenstände zu punzieren sind, trifft das Auktionshaus im Einvernehmen mit dem Punzierungsamt. Das Auktionshaus kann zur Feststellung von Art und Ausmaß der Punzierungspflicht selbst Feingehaltsprüfungen vornehmen oder Sachverständigengutachten auf Kosten des Einbringers/der Einbringerin erstellen lassen.
(9) Die Kosten für die vorgeschriebenen punzierungsamtlichen Überprüfung, Einhebungs- und Manipulationsentgelte sowie Gebühren für die Vornahme von Feingehaltsprüfungen und Punzierungen werden vom Auktionshaus dem Einbringer/der Einbringerin weiterverrechnet.

3. Versteigerungsauftrag, Übernahmebestätigung, Gebühren für EinbringerInnen 
(1) Die Übergabe von Objekten an das Auktionshaus wird in einer Übernahmebestätigung mit integriertem Verzeichnis der zu übergebenen Werke festgehalten und ist vom Einbringer/von der Einbringerin zu unterzeichnen. Die Übernahmebestätigung mit Werkverzeichnis dient der Bestätigung der Übernahme der zur Auktion eingebrachten Objekte.
(2) Nachteile, die sich durch unrichtige oder unvollständige Angaben ergeben, treffen den Einbringer/die Einbringerin.
(3) Mit dem Unterzeichnen der Übernahmebestätigung erklärt sich der Einbringer/die Einbringerin mit den Bedingungen und Bestimmungen der Geschäftsordnung des Auktionshauses einverstanden. Der Einbringer/Die Einbringerin erhält bei der Einbringung eine Kopie der Übernahmebestätigung sowie die Geschäftsordnung oder deren Kurzfassung. Widersprüche sind unverzüglich schriftlich zu erheben.
(4) Der Einbringer/Die Einbringerin erklärt sich mit der Unterzeichnung der Übernahmebestätigung mit den Versteigerungsbedingungen, der Beschreibung der Gegenstände, dem Limit sowie Ausruf- und Schätzpreis einverstanden.
(5) Die Auszahlung des Versteigerungserlöses, die Zurückziehung des Versteigerungsauftrages und die Rückgabe unverkauft gebliebener Objekte erfolgt gegen Vorlage der Übernahmebestätigung. Das Auktionshaus darf vom Überbringer/der Überbringerin der Übernahmebestätigung einen schriftlichen Nachweis seiner/ihrer Verfügungsberechtigung und die Vorlage eines Ausweises verlangen.
(6) Die Gebühr für EinbringerInnen bezieht sich auf das Meistbot. Bleibt ein Objekt unverkauft fällt keine Einbringergebühr an. Bei erfolgreicher Versteigerung beträgt die Gebühr bis € 5.000,- 20%, über € 5.000,- bis € 10.000,- 15 % und über € 10.000,- 12%. Alle Gebühren sind inklusive Umsatzsteuer. Bei teuren Kunstobjekten, ganzen Sammlungen, Nachlässen oder Konvoluten sind die Konditionen nach Vereinbarung.

4. Abgelehnte Gegenstände 
(1) Objekte, die dem Auktionshaus übergeben oder zugesendet wurden, deren Übernahme zur Auktion jedoch abgelehnt wurde und vom Einbringer/von der Einbringerin nicht innerhalb der gesetzten Frist abgeholt wurden, werden dem Einbringer/der Einbringerin auf seine/ihre Kosten und Gefahr zurückgesendet oder auf Kosten und Gefahr des Einbringers/der Einbringerin im Auktionshaus oder auch außerhalb gelagert. Gleiches gilt für Objekte, die das Auktionshaus von der Auktion zurückgezogen hat.
(2) Das Auktionshaus behält sich das Recht vor, ohne Angaben von Gründen, Objekte von der Versteigerung bis zur Erteilung des Zuschlages zurückzuziehen.

5. Schätzung, Beschreibung, Preisbestimmung und Limits von Objekten 
(1) Die ExpertInnen des Auktionshauses begutachten die zur Auktion übergebenen Objekte und geben eine Schätzung und Beschreibung ab. Sie legen die Schätzpreise und die Mindestverkaufspreise (Limits) im Einvernehmen mit dem Einbringer/der Einbringerin fest. Die Preisspanne zwischen oberem und unterem Schätzpreis ist eine Orientierungshilfe, innerhalb derer das Meistbot erwartet werden kann. Die Erstellung der Schätz- und Ausrufpreise sowie die Beschreibungen erfolgen mit Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit. Das Auktionshaus übernimmt keine Gewähr und haftet in keiner Weise für Schäden, die durch Unrichtigkeit der Preisbestimmung oder Beschreibungen entstanden sind.
(2) Die Angaben der ExpertInnen des Auktionshauses, auch wenn sie im Vorfeld eines Versteigerungsauftrages gemacht wurden, stellen jedenfalls keine Zusicherung einer bestimmten Eigenschaft oder eines bestimmten Wertes dar.
(3) Unter dem vereinbarten Mindestverkaufspreis (Limit) werden die eingebrachten Objekte nicht versteigert. Sollte der Mindestverkaufspreis bei der Versteigerung nicht erreicht werden, kann das Objekt unter Vorbehalt zugeschlagen werden. Der endgültige Zuschlag erfolgt erst nach dem Einverständnis des Einbringers/der Einbringerin.
(4) Die Beschreibungen der Objekte sind subjektive Meinungen der ExpertInnen des Auktionshauses und bedeuten:
a) Vor- und Zuname des Künstlers/der Künstlerin mit Lebensdaten: ein sicheres Werk des Künstlers/der Künstlerin.
b) „signiert“ oder „monogrammiert“: ein eindeutig zuordenbares Werk des Künstlers/der Künstlerin.
c) „Zugeschrieben“: ein wahrscheinliches, aber nicht zwangsläufig authentisches Werk des Künstlers/der Künstlerin.
d) „Umkreis“: ein im Einflussbereich des Künstlers/der Künstlerin entstandenes Werk.
e) „Bezeichnet“: ein wahrscheinliches, aber nicht von der Hand des Künstlers/der Künstlerin signiertes Werk.
f) „Werkstatt“: ein im unmittelbaren Umfeld des Künstlers/der Künstlerin entstandenes Werk.
g) „Schule“: ein in zeitlicher und stilistischer Nähe zum Künstler/zur Künstlerin entstandenes Werk.
h) „Nachfolge“: ein in der Nachfolge entstandenes, stilistisch verwandtes Werk des Künstlers/der Künstlerin.
(5) Das Auktionshaus darf Katalogangaben vor der Auktion berichtigen. Diese Berichtigungen erfolgen durch Veröffentlichung auf der Webseite oder durch mündliche Hinweise durch den Auktionator/die Auktionatorin unmittelbar vor Ausbietung des betreffenden Objektes. Gehaftet wird in diesen Fall nur für die Richtigkeit der berichtigten Angaben.

6. Besichtigung, Zustand der Gegenstände und Reklamation 
(1) Alle Gegenstände die bei einer Auktion versteigert werden, können in der Zeit der Vorbesichtigung von Kaufinteressenten im Original begutachtet und geprüft werden. Schadenersatzansprüche, insbesondere Mangelfolgeschäden, sind somit ausgeschlossen. Darunter fällt auch das 14-tägige Rückgaberecht bei Fernabnahme.
(2) Ort und Dauer der Besichtigung werden durch das Auktionshaus festgelegt.
(3) Das Auktionshaus kann Objekte in Vorbesichtigungen auch außerhalb seiner Geschäftsräume präsentieren.

7. Zurückziehen von Objekten 
(1) Der Einbringer/die Einbringerin kann Objekte, die er/sie zur Versteigerung an das Auktionshaus übergeben hat, 0 bis 7 Tage vor Auktionsbeginn gegen Entrichtung einer Zurückziehungsgebühr in der Höhe von 25% des unteren Schätzpreises zurückziehen. Für Objekte, die 8 bis 30 Tage vor Auktionsbeginn zurückgezogen werden, wird eine Zurückziehungsgebühr in der Höhe von 15% des unteren Schätzpreises verrechnet.
(2) Das Auktionshaus kann das Vertragsverhältnis zum Einbringer/zur Einbringerin schriftlich, mündlich, telefonisch oder mittels elektronischer Benachrichtigung sofortig kündigen, wenn einer der angeführten Punkte eintrifft:
a) Der Einbringer/die Einbringerin hat trotz mehrmaliger Aufforderung dem Auktionshaus keine Weisungen zur weiteren Geschäftsabwicklung erteilt, oder
b) die Durchführung der Verwertung aus rechtlichen, moralischen, ethischen, gesellschafts- oder geschäftspolitischen Gründen unmöglich oder für das Auktionshaus unzumutbar ist, oder
c) nachträglich Gründe für eine Ablehnung im Sinne des Punkt 2 Absatz 2 hervorkommen, oder
d) falls begründete Zweifel an der erforderlichen Verfügungsbefugnis des Einbringers/der Einbringerin bestehen, oder
e) der Einbringer/die Einbringerin falsche Angaben über das zu versteigernde Objekt, seine/ihrer Person oder jeglichen sonstigen geschäftsrelevanten Umstände getätigt hat.

8. Unverkauft gebliebene und zurückgezogene Objekte, Nachverkauf 
(1) In der Auktion zu den vereinbarten Bedingungen (Limits) unverkauft gebliebene Objekte können nach Abschluss der Auktion im Nachverkauf zu ihrem Mindestverkaufspreis (Limit) oder wenn kein Limit vereinbart wurde zum Ausrufpreis angeboten und können auch vom Auktionshaus direkt verkauft werden, bis die Gegenstände vom Einbringer/von der Einbringerin abgeholt werden oder der Nachverkauf als beendet gilt.
(2) Die Bestimmungen der Geschäftsordnung, die sich auf eingebrachte Objekte beziehen, gelten auch in gleicher Weise für jene Objekte, die im Nachverkauf veräußert werden.
(3) Nach Abschluss des Nachverkaufs wird der Einbringer/die Einbringerin aufgefordert, die eingebrachten Objekte abzuholen. Kommt der Einbringer/die Einbringerin der Aufforderung innerhalb der ihm/ihr gesetzten Abholfrist von 30 Tagen nicht nach, ist das Auktionshaus berechtigt, die unverkauft gebliebenen Objekte
a) ohne weitere Verständigung zu marktkonformen Bedingungen zu versteigern oder anderweitig zu verwerten, oder
b) dem Einbringer/der Einbringerin auf seine/ihre Kosten und Gefahr zurück zu senden, oder
c) die unverkauft gebliebenen Objekte auf Kosten und Gefahr des Einbringers/der Einbringerin zu lagern, gegebenenfalls auch außerhalb des Auktionshauses.
(4) Werden Objekte vom Auktionshaus zurückgezogen und kommt der Einbringer/die Einbringerin der Aufforderung zur Abholung innerhalb der ihm gesetzten Frist nicht nach, verhält es sich wie Punkt 8 Abs. 3.

9. Schaustellung, Zustandsbericht, Fotos, Abbildungsgebühren 
(1) Die Wahl oder Änderung des Versteigerungsortes, -mediums und -termines, des Ortes und Termines der Schaustellung und die Wahl der dafür erforderlichen Transportmittel, sowie die Herausgabe, Gestaltung oder Änderung von Versteigerungskatalogen oder sonstiger Werbemittel bleibt dem Auktionshaus überlassen.
(2) Bei den Beschreibungen wird in der Regel oberer und unterer Schätzpreis sowie bei Onlineauktionen auch der Ausrufpreis, angegeben.
(3) Gibt das Auktionshaus für bestimmte Versteigerungen Werbemittel (Kataloge, Verzeichnisse, etc.) heraus, werden möglichst alle zur Versteigerung gelangenden Objekte aufgenommen. Der Einbringer/Die Einbringerin räumt dem Auktionshaus das uneingeschränkte Recht ein, die eingebrachten Gegenstände zu fotografieren und zu illustrieren. Er/Sie stimmt grundsätzlich der Abbildung seiner/ihrer Gegenstände unter Kostenersatzpflicht zu. Sofern nicht bei Übergabe zwischen dem Auktionshaus und dem Einbringer/der Einbringerin eine Vereinbarung über die konkreten Abbildungsmodalitäten getroffen wird, werden folgende Modalitäten vereinbart:
(4) Abbildungsgebühren:
a) Nur online abgebildete Objekte: € 50,- pro Objekt und bei
b) Auktionen mit gedrucktem Katalog € 100,- pro Objekt.
c) Einzelabbildung am Katalogtitel € 400,-
(5) Das Auktionshaus behält sich das Recht vor, die von den eingebrachten Gegenständen hergestellten Abbildungen zu welchem Zweck immer, insbesondere auch der allgemeinen Bewerbung der Geschäftstätigkeit des Auktionshauses zu verwenden, vervielfältigen und zu verbreiten.
(6) Bei Auktionen, die im Internet stattfinden, erfolgt die Schaustellung der Objekte durch die Beschreibung und Abbildung der Versteigerungsobjekte auf der Onlineplattform des Auktionshauses und gegebenenfalls auf externen Plattformen. Eine Besichtigung der Objekte ist während der Galerieöffnungszeiten und nach Absprache möglich.

10. Durchführung der Auktion, Gebote 
(1) Die Auktion findet am Geschäftssitz des Auktionshauses oder am Ort der Ausstellung bzw. Besichtigung unter der Leitung des Auktionators/der Auktionatorin des Auktionshauses statt.
(2) Die Auktion ist öffentlich.
(3) Das Ausbieten eines Objektes beginnt mit der Nennung der Los-Nummer, KünstlerInnen-Name und/oder Objektbezeichnung und des Ausrufpreises. Der Ausrufpreis beträgt in der Regel zwei Drittel des unteren Schätzpreises, kann jedoch vom Auktionator/der Auktionatorin höher oder niedriger angesetzt werden.
(4) Sämtliche Preise im Katalog und in der Auktion beziehen sich auf EURO. Auskünfte des Auktionshauses über den Gegenwert anderer Währungen und Umrechnungskurse sind unverbindlich.
(5) Gesteigert wird in der Regel anhand der Versteigerungsstufen laut nachstehender Tabelle, der Auktionator/die Auktionatorin ist jedoch berechtigt, von diesen Stufen abzuweichen. Der Zuschlag (Vertragsabschluss) erfolgt durch die Annahme des höchsten Gebots (Meistbot). Wird der Mindestverkaufspreis (Limit) nicht erreicht, kann unter Vorbehalt zugeschlagen werden. Bei Internetversteigerungen gilt der Zuschlag zum Auktionsende an den Meistbietenden/die Meistbietende als erteilt sofern die Auktionsbedingungen keine andere Regelung vorsehen. Wird der mit dem Einbringer/der Einbringerin vereinbarte Mindestpreis nicht erreicht, wird kein Zuschlag erteilt. Erfolgt anlässlich der Ausbietung eine Herabsetzung des Ausrufpreises, beginnt der Steigerungsvorgang mit dem ersten gültigen Gebot. Wird lediglich von einem Bieter/einer Bieterin ein Gebot abgegeben, erhält dieser Bieter/diese Bieterin den Zuschlag. Die Zuschlagserteilung kann vom Eintritt von Bedingungen (z.B. Identitätsnachweis, Kreditkartenhinterlegung, Bieteranzahlung usw.) abhängig gemacht werden.

von
bis
Steigerungsstufen

€ 0

€ 99

€ 10

€ 100

€ 699

€ 50

€ 700

€ 999

€ 100

€ 1.000

€ 2.999

€ 200

€ 3.000

€ 3.599

€ 300

€ 3.600

€ 3.999

€ 400

€ 4.000

€ 6.999

€ 500

€ 7.000

€ 15.999

€ 1.000

€ 16.000

€ 29.999

€ 2.000

€ 30.000

€ 35.999

€ 3.000

€ 36.000

€ 39.999

€ 4.000

€ 40.000

€ 149.999

€ 5.000

€ 150.000 +


€ 10.000

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 






(6) Jeder Bieter/Jede Bieterin wird als in eigenem Namen auftretend angesehen, es sei denn, er/sie weist schriftlich nach, dass er/sie als VertreterIn eines/einer namhaft gemachten Interessenten/Interessentin auftritt.
(7) Das Auktionshaus darf von einem Bieter/einer Bieterin eine Anzahlung in der Höhe von 10% auf den unteren Schätzpreis jener Objekte, die er/sie ersteigern zu wollen erklärt hat, verlangen.
(8) Der Auktionator/Die Auktionatorin des Auktionshauses ist berechtigt, Lose zu trennen, zusammenzufassen oder zurückzuziehen, die Reihenfolge der Lose zu ändern sowie unter Vorbehalt zuzuschlagen.
(9) Das Auktionshaus darf Gebote ohne Angabe von Gründen ablehnen. Insbesondere wenn zu befürchten ist, dass der Bieter/die Bieterin das Meistbot nicht bezahlen wird. In diesem Fall wird das vorangegangene Gebot wirksam.
(10) Erfolgt kein Gebot, wird das Objekt zurückgestellt. Es kann jedoch bei derselben Auktion zu einem niedrigeren Ausrufpreis nochmals ausgeboten werden.
(11) Der Bieter/Die Bieterin bestätigt mit der Abgabe eines Gebotes, dass er/sie sich vor der Auktion über den Zustand und die Beschreibung des Objektes vergewissert hat.
(12) Bei Meinungsverschiedenheiten, Doppelgeboten, oder wenn ein Gebot übersehen wurde, kann der Auktionator/die Auktionatorin, einen schon erteilten Zuschlag aufheben und Gegenstände neuerlich oder weiter versteigern.
(13) Absprachen zwischen Interessenten, die auf eine Verringerung des Meistbotes abzielen, sind untersagt. Zuwiderhandelnde können von der Auktion ausgeschlossen werden.
(14) Jedes Verhalten, das geeignet ist, den geordneten Ablauf der Auktionen zu stören, oder zu verfälschen, sowie jeder Versuch, AuktionsteilnehmerInnen vom Bieten abzuhalten oder abzuschrecken, ist verboten. Zuwiderhandelnde Personen können der Auktion verwiesen werden.  

11. Gebühren für KäuferInnen, Aufgeld und Folgerecht 
(1) Auf den Zuschlagspreis (Meistbot) wird ein einheitliches Aufgeld aufgeschlagen, das sich wie folgt zusammensetzt:
a) Bei der Differenzbesteuerung kommt auf den Zuschlagspreis ein Aufgeld in der Höhe von 28% hinzu. Die Umsatzsteuer ist bei der Differenzbesteuerung bereits inkludiert.
b) Bei der Normalbesteuerung (wird mit ° vermerkt) kommt auf den Zuschlagspreis ein Aufgeld in der Höhe von 24% hinzu. Auf die Summe von Zuschlagspreis und Aufgeld kommt bei Gemälden, Aquarellen, Zeichnungen sowie Skulpturen die gesetzliche Umsatzsteuer von 13 % bzw. 5 %, für alle anderen Objekte 20% hinzu.
(2) Werke, die der Folgerechtsvergütung unterliegen, werden mit * gekennzeichnet. Die nicht rückzahlbare Folgerechtsvergütung wird in Form eines Zuschlags zum Meistbot verrechnet und kommt erst dann zu tragen, wenn das Meistbot mindestens € 2.500,- beträgt. Das Folgerecht wird, wie folgt, vergütet:
a) 4% von den ersten € 50.000,- des Meistbots
b) 3% von den weiteren € 150.000,- (50.000,01 - 200.000,00)
c) 1% von den weiteren € 150.000,- (200.000,01 - 350.000,00)
d) 0,5% von den weiteren € 150.000,- (350.000,01 - 500.000,00)
e) 0,25 von allen weiteren Beträgen (über 500.000,01)
Die maximale Folgerechtsabgabe beträgt nicht mehr als € 12.500,-.
Die Folgerechtsabgabe ist bis 70 Jahre nach dem Tod des Künstlers/der Künstlerin zu entrichten.
(3) Die ersteigerten Gegenstände werden erst nach vollständiger Bezahlung vom Auktionshaus ausgefolgt.
(4) Das Eigentum an den Objekten geht erst mit der vollständigen Bezahlung des Kaufpreises und aller Gebühren an den Käufer/die Käuferin über.

12. Eigentumsübergang 
Die Ausfolgung und der Eigentumsübergang hinsichtlich der ersteigerten Objekte erfolgen erst nach vollständiger Zahlung des Kaufpreises einschließlich aller Zinsen, Gebühren, Kosten und Spesen.

13. Erfüllung, Rücktritt vom Vertrag, Deckungsverkauf 
(1) KäuferInnen sind verpflichtet, den Kaufpreis (Meistbot zuzüglich Gebühren und aller anfallenden Steuern und Abgaben) der ersteigerten Objekte binnen 7 Tagen nach Rechnungslegung zu bezahlen.
(2) Erfüllt der Käufer/die Käuferin seine Verpflichtungen aus dem mit ihm/ihr geschlossenen Kaufvertrag und diesen Geschäftsbedingungen trotz einer Zahlungsaufforderung innerhalb der ihm/ihr eingeräumten Frist nicht oder nicht vollständig, ist das Auktionshaus unbeschadet allfälliger anderer Rechte berechtigt, für sich und/oder den Einbringer/der Einbringerin
a) entweder weiter auf der Erfüllung des Kaufvertrages zu bestehen und den Käufer/der Käuferin neben der Kaufpreiszahlung zur Bezahlung aller Zinsen, in Höhe von 5 % vom Rückstand, tageweise Berechnung ab dem 14. Tag nach Rechnungslegung, Kosten und Aufwendungen, einschließlich der Kosten rechtsfreundlicher Vertretung zur Durchsetzung der Erfüllung des Kaufvertrages, heranzuziehen, oder
b) vom Kaufvertrag zurückzutreten. In diesem Fall behält sich das Auktionshaus für sich und/oder den Einbringer/der Einbringerin vor, vom Käufer/der Käuferin den Ersatz des gesamten von ihm/ihr verursachten Schadens, der sich nach einem Deckungsverkauf insbesondere aus angefallenen Gebühren, Spesen, Aufwendungen und Ausfällen an geringeren Kaufpreisen einschließlich aller Kosten und Aufwendungen sowie der Kosten rechtsfreundlicher Vertretung, etc., ergeben kann, zu verlangen, oder
c) den Gegenstand für Rechnung des Käufers/der Käuferin wieder zu versteigern.
(3) Das Auktionshaus ist berechtigt, alle Zahlungen des Käufers/der Käuferin auf diese offenen Forderungen anzurechnen. Das Auktionshaus ist im Falle eines Kommissionsverkaufes berechtigt, diese Forderungen nach Maßgabe der gesetzlichen Kommissionsbestimmungen an den Einbringer/der Einbringerin abzutreten. Im Falle eines Deckungsverkaufes oder der Wiederversteigerung für den Käufer/der Käuferin durch das Auktionshaus wird der Käufer/die Käuferin hinsichtlich der dabei zur Anwendung gelangenden Gebühren wie ein Einbringer/eine Einbringerin behandelt.

14. Übernahme von ersteigerten Objekten 

(1) KäuferInnen aus dem Inland sind verpflichtet, die ersteigerten Objekte binnen 14 Tagen nach Rechnungslegung abzuholen. Andernfalls können vom Auktionshaus Gebühren für die Lagerung in Rechnung gestellt werden. Die Abholfrist für KäuferInnen aus dem Ausland beträgt maximal 28 Tage nach Rechnungslegung.
(2) Innerhalb der Abholfrist sind die ersteigerten Objekte über das Auktionshaus versichert. Nach Überschreiten der Abholfrist lagern die ersteigerten Objekte auf eigene Gefahr des Käufers/der Käuferin.
(3) Für die Verpackung und den Versand von ersteigerten Objekten ist der Käufer/die Käuferin selbst verantwortlich. Diese erfolgen auf alleinige Gefahr und Kosten des Käufers/der Käuferin.
(4) Nach einer Frist von 90 Tagen, ab dem Tag des Zuschlages, können gekaufte, aber nicht abgeholte Objekte vom Auktionshaus auf alleinige Kosten und Gefahr des Käufers/der Käuferin wieder zur Auktion gebracht werden. Der säumige Käufer/Die säumige Käuferin wird dabei hinsichtlich aller Gebühren wie ein Einbringer/eine Einbringerin behandelt.

15. Pfandrecht 
Der Einbringer/Die Einbringerin sowie der Käufer/die Käuferin räumen dem Auktionshaus ein Pfandrecht und Zurückbehaltungsrecht an dem von ihm/ihr eingebrachten Objekten bzw. von ihm/ihr erworbenen Objekten ein. Dieses Pfandrecht dient zur Sicherung aller gegenwärtigen und künftigen, auch bedingten, befristeten und noch nicht fälligen Forderungen, die ihm/ihr aus sämtlichen mit dem Käufer/der Käuferin oder EinbringerIn abgeschlossenen Rechtsgeschäften zustehen. Das Pfandrecht erstreckt sich auch auf Schadensersatzforderungen einschließlich der Kosten rechtsfreundlicher Vertretung.

16. Echtheitsgarantie 
(1) Die Schätzungen, Beschreibungen und fachlichen Bestimmungen der Objekte werden durch ExpertInnen des Auktionshauses nach bestem Wissen und Gewissen vorgenommen. Das Auktionshaus steht gegenüber dem Käufer/der Käuferin für die Echtheit ein, dass die Objekte in der Versteigerung von den genannten KünstlerInnen bzw. UrheberInnen stammen.
(2) Alle Angaben außer jenen über die KünstlerInnen bzw. UrheberInnen, beruhen auf den veröffentlichten oder allgemein zugänglichen, wissenschaftlichen Erkenntnissen, die die ExpertInnen des Auktionshauses sorgfältig recherchiert haben. Das Auktionshaus leistet für die Richtigkeit der Beschreibung, insbesondere über die Angabe des Ursprungs, des Alters, der Epoche, der Herstellung, der Materialien, usw. keine Gewähr.
(3) Es werden in der Beschreibung und in den Expertisen nur Fehler und Beschädigungen der Objekte angeführt, wenn diese den kommerziellen oder künstlerischen Wert wesentlich beeinflussen. Das Auktionshaus übernimmt keine Gewähr für den Zustand der Objekte.
(4) Weist ein Käufer/eine Käuferin die Unechtheit innerhalb von zwei Jahren nach der Versteigerung nach, so erstattet ihm/ihr das Auktionshaus Zug um Zug gegen Rückgabe des unveränderten Objektes den Kaufpreis. Zu einer solchen Gewährleistung ist das Auktionshaus nicht verpflichtet, wenn der Gegenstand nach der Auktion verändert wurde.
(5) Sonstige Reklamationen und Ansprüche welcher Art auch immer betreffend den Preis, die Beschaffenheit oder den Zustand der ersteigerten Gegenstände oder Schadenersatzansprüche, soweit sie nicht ohnehin von der Echtheitsgarantie gemäß Punkt 16 umfasst sind, sind gegenüber dem Auktionshaus und jenen Personen, für die es ohne den Haftungsausschluss einzustehen hätte, ausgeschlossen, sofern bei Kaufverträgen mit KonsumentInnen im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes darüberhinausgehende Ansprüche nicht in grobfahrlässigem, oder vorsätzlichem Verhalten von MitarbeiterInnen des Auktionshauses begründet sind.
(6) Ändern sich die allgemein zugänglichen wissenschaftlichen Erkenntnisse und die Meinungen allgemein anerkannter Sachverständiger bis zum Zeitpunkt der Reklamation, ist das Auktionshaus nach seinem ausschließlichen Ermessen berechtigt, den Ankauf entweder zu Lasten des Einbringers/der Einbringerin zu stornieren oder die Reklamation abzulehnen.

17. Versicherung und Schadenersatz 
(1) Alle Objekte, die dem Auktionshaus mit dessen Einverständnis übergeben wurden, sind bis zur Fälligkeit des Kaufpreises bzw. bis zum Ende der Abholfrist nach Punkt 8 Abs. 3 bzw. Punkt 14 Abs. 1 gegen Verlust und Beschädigung versichert. Der Versicherungswert, bis zum Zuschlag, der Objekte ist gleich dem unteren Schätzpreis, es sei denn, es wurde ein Mindestverkaufspreis (Limit) vereinbart, dann ist der Versicherungswert gleich dem Mindestverkaufspreis.  
(2) Die Haftung gegenüber dem Einbringer/der Einbringerin beginnt mit der Übernahme des Objektes bis zum Zuschlag. Die Haftung gegenüber dem Käufer/der Käuferin beginnt mit dem Zuschlag auf das Meistbot und endet mit Ende der Abholfrist nach Punkt 14 Abs. 1. Die Kunstobjekte, sind ab dem Zuschlag in der Höhe des Meistbots, gegen Verlust und Beschädigung versichert. Danach ist das Kunstobjekt nur bis maximal 6 Monate nach Rechnungslegung versichert, wenn kein Verzug bei Zahlung besteht. Bei nicht verkauften Objekten endet die Haftung gegenüber dem Einbringer/der Einbringerin bis zum Ende der ihm/ihr gesetzten Frist zur Abholung der Objekte oder nach Beendigung des Nachverkaufes von 6 Wochen und Abholfrist von 30 Tagen. Danach wird für die Objekte nur gehaftet, wenn der Einbringer/die Einbringerin bzw. der Käufer/die Käuferin dies mit dem Auktionshaus vereinbart hat. Der Einbringer/Die Einbringerin bzw. der Käufer/die Käuferin trägt in diesem Fall auch die Kosten der Versicherung.
(3) Bei Verlust oder Totalschaden eines Objektes wird der Versicherungswert dem Einbringer/der Einbringerin ersetzt. Bei bereits verkauften Objekten wird dem Käufer/der Käuferin der jeweilige Kaufpreis ersetzt. Bei einer Beschädigung eines Objektes ersetzt das Auktionshaus die Kosten der Restaurierung und die Wertminderung, die von Seiten der Versicherung festgelegt wird.
(4) Für Schäden, die an den Objekten durch höhere Gewalt, Schädlinge, Klimaschwankungen oder Ähnliches entstanden sind, haftet das Auktionshaus nur bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz.

18. Verkaufsgebühren, Auszahlung des Verkaufserlöses 
(1) Nach der vollständigen Bezahlung eines versteigerten Objektes, frühestens jedoch 30 Tage nach Abschluss der Auktion, erhält der Einbringer/die Einbringerin den Verkaufserlös abzüglich aller Provisionen, Steuern, sonstigen Gebühren und Kosten überwiesen.
(2) Wurden mehrere Gegenstände übergeben, können auch Teilzahlungen für einzelne, bereits verkaufte Objekte an EinbringerInnen insoweit ausbezahlt werden, als noch ausreichende Deckung für alle Forderungen des Auktionshauses aus welchem Rechtsgrund immer verbleibt.
(3) Wird vom Käufer/von der Käuferin bei einem ersteigerten Objekt, innerhalb der in Punkt 14 festgesetzten Abholfrist oder innerhalb der gesetzlichen Gewährleistungsfrist, eine Mängelrüge erhoben, ist das Auktionshaus berechtigt, die Auszahlung an den Einbringer/die Einbringerin bis zur endgültigen Erledigung der Reklamation auszusetzen. Ist die Reklamation des Käufers/der Käuferin gegenüber dem Auktionshaus jedoch berechtigt, kann das Auktionshaus endgültig ganz oder teilweise die Auszahlung an den Einbringer/die Einbringerin verweigern. Wurde der Verkaufserlös bereits ausbezahlt, so kann dieser vom Auktionshaus ganz oder teilweise zurückgefordert werden und muss vom Einbringer/von der Einbringerin unverzüglich nach Aufforderung rückerstattet werden.
(4) Bei Auszahlung des Versteigerungserlöses wird dem Einbringer/der Einbringerin eine Abrechnung ausgefolgt. Aus der bereitgestellten Abrechnung gehen das Meistbot und die etwaigen Verkaufsprovisionen hervor.
(5) Die Auszahlung des Verkaufserlöses erfolgt durch Banküberweisung, bei Beträgen bis € 1.000,- nach Vereinbarung auch in bar.

19. Spesenersatz 
Alle Spesen, die im Zusammenhang mit einem Geschäftsfall auflaufen, wie Postgebühren, Fracht- und Lagerkosten, Rechtsgebühren, Werbemittelkosten, etc. sind grundsätzlich nach dem Verursacherprinzip entweder vom Einbringer/der Einbringerin oder vom Käufer/der Käuferin dem Auktionshaus zu ersetzen.

20. Kaufaufträge 
(1) Das Auktionshaus nimmt Kaufaufträge in schriftlicher und telefonischer Form oder über das Internet an. Das Auktionshaus wird für den Auftraggeber/die Auftraggeberin bis zu seinem/ihrem Ankaufslimit bei der Versteigerung mitbieten. Das Auktionshaus behält sich das Recht vor, ohne Angabe von Gründen, Gebote abzulehnen, die Annahme vom Erlag einer, vor der Auktion, zu leistenden Sicherheit abhängig zu machen oder bereits eingelangte Kaufaufträge nicht zu berücksichtigen. Mit der Abgabe eines Gebotes erkennt der Bieter/die Bieterin die Bestimmungen der Geschäftsordnung des Auktionshauses an. Für eine fehlerfreie Abwicklung der Kaufaufträge übernimmt das Auktionshaus keine Haftung.
(2) Schriftliche Gebote werden so behandelt, als wären diese im Auktionssaal abgegebene Gebote. Das Auktionshaus bietet für den Auftraggeber/die Auftraggeberin des schriftlichen Gebotes bis zu seinem/ihrem gesetzten Ankaufslimit mit.
(3) Schriftliche Gebote müssen zweifelsfrei zuordenbar sein und sollen folgende Punkte enthalten:
a) die Los-Nummer des zu versteigernden Objektes,
b) den KünstlerInnen-Namen bzw. die Kurzbeschreibung des Objektes,
c) das Meistbot, (ohne Provisionen, Steuern oder Folgerecht) bis zu dem das Auktionshaus mitbieten soll,
d) den Namen, die Anschrift, die Telefonnummer, die E-Mailadresse und die Unterschrift des Bieters/der Bieterin.
(4) Das Auktionshaus hat das Recht einen Identitätsnachweis und die Angaben zur Bankverbindung des Bieters/der Bieterin zu erhalten.
(5) Gebote mit gleich hohen Meistboten werden, sofern ersichtlich, nach der Reihenfolge des Einlangens gereiht.
(6) Telefonisches Mitbieten ist möglich, wenn der Bieter/die Bieterin im Vorfeld an das Auktionshaus eine schriftliche Anmeldung zum Telefonbieten sendet. Kommt, aus welchen Gründen auch immer, keine Telefonverbindung zu Stande, kann das Auktionshaus für den Bieter/die Bieterin bis zum unteren Schätzpreis des Objektes bieten. Das Auktionshaus ist in diesem Fall aber nicht verpflichtet, das Gebot auszuführen.
(7) Bei Online Geboten gelten die Bestimmungen der Geschäftsordnung für die Teilnahme an Auktionen sinngemäß.
(8) Gebote können bis maximal 24 Stunden vor Auktionsbeginn widerrufen werden, danach ist ein Widerruf nicht mehr möglich. Der Widerruf muss schriftlich per Post an Johannesgasse 9-13, 1010 Wien oder per E-mail an office@widderauktionen.com gesendet werden und spätestens 24 Stunden vor Auktionsbeginn eingelangt sein und vom Auktionshaus bestätigt werden.

21. Gebote und Verkäufe im Internet
(1) Kaufinteressierte können im Internet unter live.widderauktionen.com oder auf externen Auktionsplattformen Vorgebote und live-Gebote erteilen. Diese werden wie schriftliche Kaufaufträge behandelt. Externe Plattformen sind unter anderen: www.lot-tissimo.com, www.invaluable.com, www.liveauctioneers.com, www.easyliveauction.com, www.the-saleroom.com, www.auction.fr, www.bidsquare.com, www.bidspirit.com
Das Auktionshaus behält sich das Recht vor, keine oder nur einzelne der vorhin genannten Plattformen zum online Bieten zugänglich zu machen.
(2) Online Gebote gelten als schriftliche Kaufaufträge.
(3) Plattformspezifische Geschäftsbedingungen können bei der jeweiligen Plattform eingesehen werden und ergänzen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Widder Auktionen.
(4) Das Auktionshaus führt die in Punkt 10 beschriebenen Versteigerungen in der Regel als „Timed-Then-Live“ Auktionen durch. Bei diesen Auktionen können in der Vorgebotsphase, die ca. 3-5 Wochen vor dem Auktionstag startet, online auf den unter Punkt 21.1. genannten Plattformen, Gebote abgegeben werden. Wenn am Auktionstag die Auktion startet, geht die Vorgebotsphase in eine Live-Auktion über und alle Gebote der Onlineplattformen, schriftliche Kaufaufträge, sowie auch Telefon- und Saalgebote werden beim Aufruf berücksichtigt. Startpreis und Gebotsschritte können sich dadurch verändern. Das Meistbot erhält den Zuschlag. Für solche Timed-Then-Live-Auktionen gelten die in dieser Geschäftsordnung festgelegten Regeln sinngemäß, mit folgenden Ergänzungen bzw. Ausnahmen:
(5) Online abgegebene Gebote können bis maximal 24 Stunden vor Auktionsbeginn widerrufen werden, danach ist ein Widerruf nicht mehr möglich. Der Widerruf muss schriftlich per Post an Johannesgasse 9-13, 1010 Wien oder per E-mail an office@widderauktionen.com gesendet werden und spätestens 24 Stunden vor Auktionsbeginn eingelangt sein und vom Auktionshaus bestätigt werden.
(6) Das Auktionshaus übernimmt keine Haftung für eine dauernde und störungsfreie Verfügbarkeit und Zugänglichkeit seiner Websites, der Internet- und der Telefonverbindung. Das Auktionshaus übernimmt daher auch keine Haftung dafür, dass Gebote rechtzeitig einlangen und in Auktionen berücksichtigt werden.
(7) Das Auktionshaus übernimmt keine Haftung für den von seinen Kunden/innen verwendeten Zugang zur Internet-Plattform. Es obliegt dem Kunden/der Kundin, den Zugang zum Internet und zur Auktionsplattform auf technisch einwandfreie Weise herzustellen und gegen Störung/Beschädigung zu schützen.
(8) Die Abgabe von Geboten mit Hilfe automatisierter Datenverarbeitungsprozesse – zum Beispiel Sniper-Programmen – ist verboten. Das Auktionshaus ist daher berechtigt, mit Hilfe derartiger Programme abgegebene Gebote zu eliminieren.

22. Erfüllungsort und Gerichtsstand 
(1) Erfüllungsort für die Rechtsverhältnisse zwischen dem Auktionshaus und den EinbringerInnen und den BieterInnen ist der Geschäftssitz des Auktionshauses.
(2) Sämtliche entstehenden Rechtsstreitigkeiten unterliegen ausschließlich österreichischem materiellen Recht. Das UN-Abkommen über Verträge des internationalen Warenkaufs (CISG) findet keine Anwendung. Das Fernabnahmegesetz ohne Angabe von Gründen wird ausgeschlossen.
(3) Als Gerichtsstand für alle sich mittelbar oder unmittelbar aus einem Versteigerungsgeschäft ergebenden Streitigkeiten wird ausschließlich das für Wien örtlich und sachlich zuständige österreichische Gericht vereinbart.

23. Datenschutz, Datenweitergabe und Datenänderungen 
(1) Das Auktionshaus gibt die Daten von EinbringerInnen, BieterInnen, KäuferInnen außer in Absprache mit den betreffenden Personen, nicht untereinander und auch nicht an andere Personen, Firmen, Institutionen, Organisationen, etc. weiter. Ausgenommen hiervon sind Dienstleister des Auktionshauses, die zur Erfüllung der Tätigkeiten und Pflichten des Auktionshauses und des Geschäftsbetriebes notwendig sind.
(2) Wenn das Auktionshaus externen Dienstleistern (z.B. Buchhaltung, Steuerberatung, Versandunternehmen, Versicherung usw.) Daten zur Erfüllung von Aufgaben überlässt, sind diese ihrerseits laut DSGVO zur sicheren Datenverwendung verpflichtet. Die weitergegebenen Daten dürfen nur im Rahmen des erteilten Auftrages verwendet werden. 
(3) Das Auktionshaus gibt persönliche Daten ohne Zustimmung der betroffenen Person nicht bekannt, soweit nicht
a) eine behördliche Auskunftspflicht besteht oder
b) strafrechtliche Ermittlungen durch in- oder ausländische Justiz- oder Polizeibehörden durchgeführt werden oder
c) Ansprüche auf den Versteigerungsgegenstand von dritter Seite geltend gemacht werden.
(4) Werden von dritter Seite Ansprüche auf den Versteigerungsgegenstand aus welchem Titel immer geltend gemacht, ist das Auktionshaus berechtigt, diesem Dritten
a) die Daten einer gemäß diesen Geschäftsbedingungen in Verbindung mit § 1425 ABGB erfolgten oder beabsichtigten gerichtlichen Hinterlegung und/oder
b) die Personalien (Name, Adresse, Telefonnummer, etc.) des Einbringers des betroffenen Gegenstandes bekanntzugeben.
(5) Änderungen von Kontaktdaten aller VertragspartnerInnen müssen unverzüglich bekanntgegeben werden. Wer persönliche Kontaktdaten unrichtig angibt oder spätere Änderungen dem Auktionshaus nicht mitteilt, hat alle Folgen und den sich hieraus ergebenden Schaden selbst zu tragen bzw. dem Auktionshaus zu ersetzen. Zustellungen und Mitteilungen an die zuletzt dem Auktionshaus bekanntgegebenen Kontaktmöglichkeiten gelten auch dann als wirksam-, wenn sich der Einbringer/die Einbringerin bzw. der Käufer/die Käuferin an dieser Anschrift nicht oder nicht mehr aufhalten sollte oder sich diese Kontaktmöglichkeiten geändert haben sollten und es vereinbarungswidrig unterlassen hat, neue Kontaktdaten bekanntzugeben.
(6) Die detaillierten Datenschutzhinweise des Auktionshauses sind zu finden auf http://kunsthandelwidder.com/de/Datenschutz.

___________________________________________________________________________________

Version October, 2023

1. Eligibility
(1) Kunsthandel Widder GmbH (hereinafter referred to as “auction house” for short) carries out public auctions as commission business under the name of Widder Auctions in accordance with the provisions of these rules of procedure and accepts orders for sale by auction in accordance with these terms and conditions. The statutory provisions only apply on a subsidiary basis. Mandatory legal regulations, such as the Consumer Protection Act, remain unaffected. Conflicting terms and conditions of the auction house's contractual partners are not the contractual basis and are ineffective.
(2) The auction can take place in one's own name, on a commission basis or through an intermediary, inside or outside the business premises, on the Internet or with the help of any other distribution medium.

 2. Acceptance and rejection of objects, hallmarking
(1) Movable objects of all kinds, especially works of art and
Antiques with the exception of the objects listed in point 2, paragraph 2.
(2) The auction house does not accept any items that arouse the suspicion that they have come into the consignor's possession, misappropriated or illegally exported.
(3) The acceptance of objects for auction can be refused, even without a reason.
(4) The auction house reserves the right to withdraw items that have already been accepted from the auction at any time without giving reasons.
(5) In the case of objects that are taken over from abroad, the auction house may request proof of customs clearance and an export permit.
(6) The consignor may be requested to provide identification.
(7) Objects that do not comply with the statutory hallmarking regulations are accepted with the reservation that the consignor bears the risk and costs of the hallmarking.
(8) The decision as to whether precious metal objects are to be hallmarked is made by the auction house in agreement with the hallmarking office. To determine the type and extent of the hallmarking requirement, the auction house can carry out fineness tests itself or have expert reports drawn up at the expense of the consignor.
(9) The costs for the prescribed official hallmarking inspection, collection and manipulation fees as well as fees for carrying out fineness tests and hallmarks are passed on to the consignor by the auction house.

3. Auction order, confirmation of acceptance, fees for consignors
(1) The handover of objects to the auction house is recorded in a confirmation of acceptance with an integrated list of the works to be handed over and must be signed by the consignor. The acceptance confirmation with catalog raisonné serves to confirm the acceptance of the objects brought to the auction.
(2) Disadvantages resulting from incorrect or incomplete information affect the consignor.
(3) By signing the acceptance confirmation, the consignor declares that he / she agrees to the terms and conditions of the auction house's rules of procedure. The consignor receives a copy of the acceptance confirmation as well as the rules of procedure or their abridged version when they are brought in. Objections are to be raised immediately in writing.
(4) By signing the acceptance confirmation, the consignor declares that he / she agrees to the auction conditions, the description of the items, the limit and the starting and estimated prices.
(5) The payment of the auction proceeds, the withdrawal of the auction order and the return of unsold objects are made upon presentation of the acceptance confirmation. The auction house may demand written proof of his / her right of disposal and the submission of ID from the carrier of the acceptance confirmation.
(6) The fee for consignors relates to the highest bid. If an object remains unsold, there are no consignor fees. If the auction is successful, the fee is up to € 5,000, - 20%, from € 5,001, - to € 10,000, - 15% and over € 10,000, - 12%. All fees include VAT. In the case of expensive art objects or entire collections or bundles, the conditions are by agreement.

4. Rejected Items
(1) Objects that have been handed over or sent to the auction house but whose acceptance for the auction has been refused and which the consignor has not picked up within the set deadline will be returned to the consignor at his / her own risk and expense stored in the auction house or outside at the expense and risk of the consignor. The same applies to objects that the auction house has withdrawn from the auction.
(2) The auction house reserves the right, without giving reasons, to withdraw objects from the auction until the bid is accepted.

5. Estimation, description, pricing and limits of objects
(1) The auction house experts examine the objects handed over for auction and provide an estimate and description. You set the estimated prices and, in agreement with the consignor, the minimum selling prices (limits). The price range between the upper and lower estimate is a guide within which the highest bid can be expected. The creation of the estimated and starting prices as well as the descriptions are carried out with care and conscientiousness. However, the auction house does not guarantee the consignor that the descriptions are correct.
(2) The descriptions of the objects are subjective opinions of the auction house experts. Your details, even if they were given in the run-up to an auction order, do not represent any assurance of a specific property or value.
(3) The objects brought in will not be auctioned below the agreed minimum sale price (limit). If the minimum sale price is not reached at the auction, the object can be knocked down with reservations. The final bid will only be accepted after the consignor has given his / her consent.
(4) The descriptions of the objects are subjective opinions of the auction house experts and mean:
a) First and last name of the artist with dates of life and the designation "signed" or "monogrammed": a clearly assignable work by the artist.
b) “Attributed”: a likely, but not necessarily authentic, work by the artist.
c) “Area”: a work created within the artist's sphere of influence.
d) “Inscribed”: a probable work, but not signed by the artist's hand.
e) “Workshop”: a work created in the artist's immediate environment.
f) “School”: a work created in temporal and stylistic proximity to the artist.
g) "Succession": a stylistically related work by the artist that emerged as a successor.
(5) The auction house is in no way liable to the buyer or consignor for damage caused by incorrect pricing or descriptions.
(6) The auction house may correct catalog information before the auction. These corrections are made by publication on the website or by verbal advice from the auctioneer immediately before the object in question is offered. In this case, liability is only assumed for the correctness of the corrected information.

6. Inspection, condition of objects and complaints
(1) All items that are auctioned at auction can be examined and checked in the original by prospective buyers during the pre-inspection period. Claims for damages, in particular consequential damage caused by defects, are therefore excluded. This also includes the 14-day right of return for remote purchase.
(2) The location and duration of the viewing are determined by the auction house.
(3) The auction house can also present objects in previews outside of its business premises.

7. Withdraw objects
(1) The consignor can withdraw objects that he / she has handed over to the auction house for auction 0 to 7 days before the start of the auction against payment of a withdrawal fee of 25% inclusvie VAT of the lower estimated price. For items that are withdrawn 8 to 30 days before the start of the auction, a withdrawal fee of 15% inclusvie VAT of the lower estimated price will be charged.
(2) The auction house can immediately terminate the contractual relationship with the consignor in writing, orally, by telephone or by means of electronic notification if one of the points listed occurs:
a) The consignor does not issue any instructions to the auction house for further business transactions despite repeated requests, or
b) the realization of the exploitation is impossible or unreasonable for the auction house for legal, moral, ethical, social or business-political reasons, or
c) reasons for a rejection within the meaning of point 2 paragraph 2 emerge retrospectively, or
d) if there are justified doubts about the consignor's necessary power of disposal, or
e) the consignor has provided false information about the object to be auctioned, his / her person or any other business-related circumstances.

8. Objects that have remained unsold and withdrawn, after-sales
(1) Objects that remain unsold in the auction under the agreed conditions (limits) may be offered in the post-auction sale at their minimum sale price (limit) or, if no limit has been agreed, at the starting price. The auction house may sell items directly at the limit price without consultation until the items are collected by the consignor or the post-auction sale is deemed to have ended, no later than 6 weeks after the auction date.  
(2) The provisions of the rules of procedure that relate to objects brought in also apply in the same way to those objects that are sold in the post-sale.
(3) After the post-sale has been completed, the consignor is requested to collect the objects brought in. If the consignor does not comply with the request within the period set, the auction house reserves the right to remove the unsold objects
a) to send it back to the consignor at his own risk and expense, or
b) to store the unsold objects at the expense and risk of the consignor, if necessary also outside the auction house.
(4) If objects are withdrawn from the auction house and the consignor does not comply with the request to collect them within the deadline set, it behaves as in point 8 (3).
(5) Objects that could not be auctioned at the agreed conditions (limits) and that have not been picked up by the consignor after the post-sale period and an associated collection period of 30 days may be auctioned by the auction house without further notice at market-compliant conditions or otherwise recycled or returned to the consignor at his / her expense and risk or stored at the expense and risk of the consignor. For objects that have already been withdrawn and not picked up within 30 days, the auction house agrees to use them under market-compliant conditions.

9. Exhibition, condition report, photos, illustration fees
(1) The choice or change of the auction location, medium and dates, the location and dates of the exhibition and the choice of the necessary means of transport, as well as the publication, design or modification of auction catalogs or other advertising material is left to the auction house.
(2) In the descriptions, the upper and lower estimated price and, in the case of online auctions, also the starting price are usually given.
(3) If the auction house publishes advertising material (catalogs, directories, etc.) for certain auctions, all objects up for auction will be included as far as possible. The consignor grants the auction house the unrestricted right to photograph and illustrate the objects brought in. He / she generally agrees to the depiction of his / her objects subject to the obligation to pay compensation. Unless an agreement is made between the auction house and the consignor on the specific display modalities upon handover, the following procedure will be agreed.
(4) Illustration fees:
a) Objects shown online only: € 50,- per object and for
b) Images in printed catalog: € 100,- per item.
c) Individual image on the catalog title € 400, -
(5) The auction house reserves the right to use, reproduce and distribute the images produced by the objects brought in for whatever purpose, in particular for general promotion of the auction house's business activities.
(6) In auctions that take place on the Internet, the objects are displayed by describing and depicting the objects to be auctioned on the auction house's online platform and, if necessary, on external platforms. A viewing of the objects is possible by arrangement.

10. Conducting the auction, bids

(1) The auction shall take place at the place of business of the Auction House or at the place of the exhibition or inspection under the direction of the Auctioneer of the Auction House.
(2) The auction shall be open to the public.
(3) The bidding for an object begins with the naming of the lot number, artist name and/or object designation and the starting price. The starting price is usually two thirds of the lower estimated price, but may be set higher or lower by the auctioneer.
(4) All prices in the catalog and in the auction refer to EURO. Information provided by the Auction House on the equivalent value of other currencies and exchange rates are non-binding.
(5) As a rule, items are auctioned on the basis of the auction levels according to the table below; however, the Auctioneer shall be entitled to deviate from these levels. The acceptance of the bid (conclusion of the contract) is effected by the acceptance of the highest bid (highest bid). If the minimum sale price (limit) is not reached, the item may be knocked down subject to reservation. In the case of Internet auctions, the highest bidder shall be deemed to have accepted the bid at the end of the auction, unless the terms and conditions of the auction provide otherwise. If the minimum price agreed with the seller is not reached, the lot will not be knocked down. If the starting price is reduced during the bidding process, the bidding process shall begin with the first valid bid. If only one bidder submits a bid, this bidder shall be awarded the contract. The award of the bid may be made dependent on the occurrence of conditions (e.g. proof of identity, credit card deposit, bidder down payment, etc.).

Highest Bid from
Highest Bid to
increment
€ 0
€ 99
€ 10
€ 100
€ 699
€ 50
€ 700
€ 999
€ 100
€ 1.000
€ 2.999
€ 200
€ 3.000
€ 3.599
€ 300
€ 3.600
€ 3.999
€ 400
€ 4.000
€ 6.999
€ 500
€ 7.000
€ 15.999
€ 1.000
€ 16.000
€ 29.999
€ 2.000
€ 30.000
€ 35.999
€ 3.000
€ 36.000
€ 39.999
€ 4.000
€ 40.000
€ 149.999
€ 5.000
€ 150.000 +
 
€ 10.000

(6) Each bidder is considered to be acting in his / her own name, unless he / she can prove in writing that he / she is acting as a representative of a named interested party.
(7) The auction house may require a bidder to make a down payment of 10% of the lower estimated price of the objects that he / she has declared to want to bid.
(8) The auctioneer of the auction house is entitled to separate, combine or withdraw lots, to change the order of the lots and to strike with reservations.
(9) The auction house may reject bids without giving reasons. In particular if it is to be feared that the bidder will not pay the highest bid. In this case, the previous bid takes effect.
(10) If there is no bid, the item will be put on hold. However, it can be the same Auction can be offered again at a lower starting price.
(11) By submitting a bid, the bidder confirms that he / she has ascertained the condition and description of the property prior to the auction.
(12) In the event of differences of opinion, double bids, or if a bid has been overlooked, the auctioneer can cancel a bid that has already been awarded and re-auction or re-auction items.
(13) Agreements between interested parties aiming to reduce the highest bid aiming are prohibited. Offenders can be excluded from the auction.
(14) Any behavior that is likely to disrupt the orderly course of the auctions, or to falsify, as well as any attempt to prevent auction participants from bidding or deterring is prohibited. Offenders can be expelled from the auction.

11. Fees for buyers, buyer's premium and resale rights
(1) The purchase price consists of the highest bid plus the buyer's premium, value added tax and, if applicable, the droit de suite. The buyer's premium is made up as follows:
a) In the case of differential taxation, a premium of 28% shall be added to the hammer price. The VAT is already included in the differential taxation.
b) In the case of normal taxation (marked ° in the catalogue) a premium of 24% is added to the highest bid. For paintings, watercolours, drawings and sculptures, the statutory VAT of 13% shall be added to the sum of the highest bid and the buyer's premium; for all other objects VAT is 20%
(2) Works that are subject to the resale right payment are marked with * next to the artist's name. The non-refundable resale right payment is offset in the form of a surcharge to the highest bid and is only borne if the highest bid is more than € 2,499.00. The resale right is paid as follows:
a) 4% of the first € 50,000 of the highest bid
b) 3% of the additional € 150,000.00 (50,000.01 - 200,000.00)
c) 1% of the additional € 150,000.00 (200,000.01 - 350,000.00)
d) 5% of the additional € 150,000.00 (350,000.01 - 500,000.00)
e) 25 of all other amounts (over 500,000.01)
The maximum resale right is not more than € 12,500.
The resale right tax is payable up to 70 years after the artist's death.
(4) The auction house will only hand over the auctioned items after full payment has been made.
(5) Ownership of the objects does not pass to the buyer until the purchase price and all fees have been paid in full.

12. Transfer of ownership
The delivery and the transfer of ownership with regard to the auctioned objects shall only take place after full payment of the purchase price including all interest, fees, costs and expenses.

13. Fulfillment, withdrawal from the contract, covering sale
(1) Buyers are obliged to pay the purchase price (highest bid plus fees and all applicable taxes and duties) of the auctioned items within 7 days of the invoice being issued.
(2) If the buyer does not or not completely fulfil his obligations arising from the purchase contract concluded with him/her and arising from these terms and conditions, despite a request for payment, within the period granted to him, the auction house shall be entitled, without prejudice to any other rights it may have, for itself and/or the consignor
a) either to continue to insist on the fulfilment of the purchase contract and to demand from the buyer, in addition to the payment of the purchase price, the payment of all interest at the rate of 5% of the arrears, calculated on a daily basis from the 14th day after the date of the invoice, costs and expenses, including the costs of legal representation for the enforcement of the fulfilment of the purchase contract; or
b) withdraw from the purchase contract. In this case, the auction house reserves the right for itself and/or the consignor to claim compensation from the purchaser for the entire damage caused by him/her, which, after a covering sale, may result in particular from fees incurred, expenses, costs and losses of lower purchase prices including all costs and expenses as well as the costs of legal representation, etc., or
c) to re-auction the item for the account of the buyer.
(3) The auction house shall be entitled to set off all payments of the purchaser against these outstanding claims. In the event of a sale on commission, the auction house shall be entitled to assign these claims to the consignor in accordance with the statutory commission provisions. In the event of a cover sale or re-auction for the purchaser by the auction house, the purchaser shall be treated as a consignor with regard to the applicable fees.

14. Takeover of auctioned objects
(1) Domestic buyers are obliged to pick up the auctioned items within 14 days of receipt of the invoice. Otherwise, the auction house may charge storage fees. The collection period for buyers from abroad is 28 days after invoicing.
(2) The auctioned items are insured by the auction house within the collection period. After the collection period has been exceeded, the auctioned items are stored at the buyer's own risk.
(3) The buyer is responsible for the packaging and shipping of auctioned objects. These take place at the sole risk and expense of the buyer.
(4) After a period of 90 days from the day of the knockdown, objects that have been bought but not picked up can be brought back to the auction by the auction house at the buyer's sole expense and risk. The defaulting buyer is treated like a consignor with regard to all fees.

15. Lien
The consignor and the buyer grant the auction house a right of lien and retention on the objects brought in by him or the objects acquired by him / her. This lien serves to secure all current and future, also conditional, limited and not yet due claims to which he / she is entitled from all legal transactions concluded with the buyer or consignor. The right of lien also extends to claims for damages including the costs of legally friendly representation.

16. Guarantee of authenticity
(1) The estimates, descriptions and technical determinations of the objects are carried out by experts of the auction house to the best of their knowledge and belief. The auction house guarantees the authenticity that the objects in the auction come from the named artists or authors.
(2) All information, apart from those about the artist, is based on published or generally accessible scientific findings that have been carefully researched by the auction house's experts. The auction house does not guarantee the correctness of the description, in particular the indication of the origin, age, epoch, manufacture, materials, etc.
(3) In the description and in the expert reports, errors and damage to the objects are only mentioned if they have a significant impact on the commercial or artistic value. The auction house does not guarantee the condition of the objects.
(4) If a buyer proves the inauthenticity within two years after the auction, the auction house will reimburse him / her step by step against the return of the (unchanged) object. The auction house is not obliged to provide such a guarantee if the item has been changed after the auction.
(5) Other complaints and claims of whatever kind regarding the price, quality and condition of the auctioned items or claims for damages, insofar as they are not already covered by the guarantee of authenticity, are to be made towards the auction house and those persons for whom it was without the Exclusion of liability is excluded, provided that in the case of sales contracts with consumers within the meaning of the Consumer Protection Act, additional claims are not based on grossly negligent or willful behavior by employees of the auction house.
(6) If the generally accessible scientific knowledge and the opinions of generally recognized experts change by the time the complaint is made, the auction house is entitled at its sole discretion to either cancel the purchase at the expense of the consignor or to reject the complaint

17. Insurance and Compensation
(1) All objects that have been handed over to the auction house with its consent are insured against loss and damage until the purchase price is due or until the end of the collection period in accordance with Section 8, Paragraph 5. The insurance value of the objects is equal to the lower estimated price, unless a minimum sale price (limit) has been agreed, in which case the insurance value is equal to the minimum sale price.
(2) Liability vis-à-vis the contributor shall commence with the takeover of the object until the fall of the hammer. The liability towards the buyer begins with the acceptance of the highest bid and ends with the end of the collection period according to item 14, paragraph 1. The objects of art are insured against loss and damage in the amount of the highest bid as of the acceptance of the bid. Thereafter, the objects of art shall only be insured for a maximum of 6 months after invoicing, if there is no default in payment. In the event of objects not having ben sold, the liability towards the contributor ends until the end of the period set for him/her to collect the objects or after the end of the post-sale, after a maximum of 6 weeks, and an additional collection period of 30 days. Thereafter, liability for the objects shall only be assumed if the consignor or the purchaser has so agreed with the auction house. In this case, the seller or buyer shall also bear the costs of insurance.
(3) In the event of loss or total loss of an object, the insured value will be reimbursed to the consignor. In the case of objects that have already been sold, the respective purchase price will be reimbursed to the buyer. If an object is damaged, the auction house will reimburse the restoration costs and the depreciation determined by the insurance company.
(4) The auction house is only liable for damage caused to the objects by force majeure, pests, climatic fluctuations or the like in the event of gross negligence or willful misconduct.

18. Sales Fees, Payment of Sales Proceeds
(1) After full payment for an auctioned item, but no earlier than 30 days after the auction has ended, the seller receives the proceeds from the sale minus all commissions, taxes, other fees and costs.
(2) If several items have been handed over, partial payments for individual items that have already been sold can also be paid out to the consignor insofar as there is still sufficient cover for all claims of the auction house for whatever legal reason.
(3) If the buyer issues a notice of defects in the case of an auctioned item within the collection period set out in point 14 or within the statutory warranty period, the auction house is entitled to make the payment to the consignor until the final settlement of the Suspend complaint. However, if the buyer's complaint to the auction house is justified, the auction house can finally refuse to pay the consignor in whole or in part. If the sales proceeds have already been paid out, they can be reclaimed in whole or in part by the auction house and must be reimbursed by the consignor immediately upon request.
(4) When the auction proceeds are paid out, the consignor will receive an invoice. The highest bid and any sales commissions emerge from the billing provided.
(5) The sales proceeds are paid out by bank transfer for amounts up to € 1,000, - also in cash by arrangement.

19. Reimbursement of expenses
All expenses that arise in connection with a business case, such as postage, freight and storage costs, legal fees, advertising material costs, etc., are to be reimbursed to the auction house either by the consignor or the buyer in accordance with the polluter pays principle.

20. Purchase orders
(1) The Auction House accepts purchase orders in written and telephone form or via the Internet. The Auktionshau will bid for the principal up to his/her purchase limit at the auction. The Auction House reserves the right to reject bids without giving reasons, to make acceptance dependent on the provision of a security to be furnished prior to the auction or to disregard purchase orders already received. By submitting a bid, the bidder accepts the provisions of the Rules of Procedure of the Auction House.  The Auction House does not assume any liability for an error-free handling of the purchase orders.
(2) Written bids shall be treated as if they were bids submitted in the auction room. The Auction House will bid on behalf of the principal of the written bid up to his/her set purchase limit.
(3) Written bids must be unequivocally assignable and shall contain the following items:
a) the lot number of the object to be auctioned,
b) the name of the artist or a brief description of the object,
c) the highest bid, (without commissions, taxes or resale rights) up to which the auction house shall bid,
d) the name, address, telephone number, e-mail address and signature of the bidder.
(4) The Auction House has the right to receive proof of identity and the bidder's bank details.
(5) Bids with equal highest bids shall be ranked according to the order of receipt, if evident.
(6) Bidding by telephone is possible if the bidder sends a written registration for telephone bidding to the auction house in advance. If, for whatever reason, no telephone connection can be established, the auction house may bid for the bidder up to the lower estimated price of the object. In this case, however, the auction house is not obligated to execute the bid.
(7) In the case of online bids, the provisions of the Rules of Procedure for Participation in Auctions shall apply mutatis mutandis.
(8) Bids may be revoked up to a maximum of 24 hours before the auction starts, after which revocation is no longer possible. The revocation must be sent in writing by mail to Johannesgasse 9-13, 1010 Vienna or by e-mail to office@widderauktionen.com and must be received no later than 24 hours before the auction starts and confirmed by the auction house.

21. Bids and sales on the internet
(1) Interested buyers may place pre-bids and live bids on the Internet at live.widderauktionen.com or on external auction platforms. These shall be treated as written purchase orders. External platforms include: www.lot-tissimo.com, www.invaluable.com, www.liveauctioneers.com, www.easyliveauction.com, www.the-saleroom.com, www.auction.fr, www.bidsquare.com, www.bidspirit.com.
The Auction House reserves the right not to make any or only some of the aforementioned platforms accessible for online bidding.
(2) Online bids are considered as written purchase orders.
(3) Platform-specific terms and conditions can be viewed at the respective platform and supplement the General Terms and Conditions of Widder Auctions.
(4) The Auction House generally conducts the auctions described in Section 10 as "Timed-Then-Live" auctions. In these auctions, bids can be submitted online on the platforms mentioned in item 21.1. during the pre-bidding phase, which starts approx. 3-5 weeks before the auction day. When the auction starts on the auction day, the pre-bidding phase turns into a live auction and all bids from the online platforms, written purchase orders, as well as telephone and hall bids will be taken into account during the call. Starting price and bid increments may change as a result. The highest bid is the winning bid.
For such Timed-Then-Live Auctions, the rules set forth in these Rules of Procedure shall apply mutatis mutandis, with the following additions or exceptions:
(5) Bids placed online may be revoked up to a maximum of 24 hours prior to the start of the auction, after which revocation is no longer possible. The revocation must be sent in writing by mail to Johannesgasse 9-13, 1010 Vienna or by e-mail to office@widderauktionen.com and must be received no later than 24 hours before the auction starts and confirmed by the auction house.
(6) The Auction House does not assume any liability for a permanent and trouble-free availability and accessibility of its websites, the internet and the telephone connection. The Auction House therefore also assumes no liability for the timely receipt of bids and their inclusion in auctions.
(7) The Auction House assumes no liability for the access to the Internet platform used by its customers. It is the responsibility of the customer to establish access to the Internet and the auction platform in a technically flawless manner and to protect it against disruption/damage.
(8) The submission of bids with the aid of automated data processing procedures - for example sniper programs - is prohibited. The Auction House is therefore entitled to eliminate bids submitted with the help of such programs.

22. Place of performance and jurisdiction
(1) The place of performance for the legal relationships between the auction house and the consignors and the bidders is the registered office of the auction house.
(2) All legal disputes that arise are subject exclusively to Austrian substantive law. The UN Agreement on Contracts for the International Sale of Goods (CISG) does not apply. The Remote Acquisition Act without giving reasons is excluded.
(3) The exclusive place of jurisdiction for all disputes arising directly or indirectly from an auction transaction is the Austrian court with local and material competence for Vienna.

23. Data protection, data transfer and data changes
(1) The Auction House shall not disclose the data of Contributors, Bidders, Buyers to each other or to other persons, companies, institutions, organizations, etc., except in consultation with the persons concerned. Excluded from this are service providers of the auction house, which are necessary for the fulfillment of the activities and duties of the auction house and the business operations.
(2) If the Auction House transfers data to external service providers (e.g. accounting, tax consulting, shipping companies, insurance, etc.) for the fulfillment of tasks, these in turn are obligated to the secure use of data according to the DSGVO. The data passed on may only be used within the scope of the order placed.
(3) The Auction House shall not disclose personal data without the consent of the person concerned unless
a) an official duty to provide information exists or
b) criminal investigations are being conducted by domestic or foreign judicial or police authorities or
c) claims to the auctioned item are asserted by third parties.
(4) If a third party asserts claims to the object of the auction sale for whatever reason, the Auction House shall be entitled to disclose to such third party a) the data of a judicial deposit made or intended in accordance with these Terms and Conditions in connection with § 1425 ABGB and/or b) the personal data (name, address, telephone number, etc.) of the depositor of the object concerned.
(5) Changes in contact data of all contracting parties must be disclosed without delay. Anyone who provides incorrect personal contact data or fails to notify the Auction House of subsequent changes shall bear all consequences and any resulting damage himself/herself or compensate the Auction House. Deliveries and notices to the last contact details given to the Auction House shall be deemed effective even if the Seller or the Buyer is not or is no longer present at this address or if these contact details have changed and the Buyer has failed to provide new contact details in violation of the agreement.
(6) The detailed data protection information of the auction house can be found at http://kunsthandelwidder.com/de/Datenschutz.